| |
Der Basset Hound soll
schon in Shakespeares Sommernachtstraum beschrieben
worden sein. Nach Meinung mancher
Kynologen stammt der Basset Hound vielleicht von dem heute
verschwundenen alten französischen Rasse Basset d´Artois.
Andere Hundekenner sehen seinen Ursprung im Orient:
Kreuzfahrer sollen ihn aus Konstantinopel mitgebracht haben.
|
Die im 15. Jahrhundert in England eingeführten Bassets wurden
zur Verbesserung des Geruchssinns mit Bloodhounds gekreuzt. So
entstanden die Vorfahren des heutigen Basset Hounds. 1866
erwarb Lord Galway vom Grafen von Tournon ein Paar, Basset und
Belle: Sie waren die ersten Basset Hounds, die einen Stammbaum
besaßen. |
 |
Seine systematische
Zucht begann im 19. Jahrhundert: 1866 wurde die erste Meute
zusammengestellt,1874 die erste Zucht aus
Frankreich importiert und sie bekam dann in England das
Merkmal des Bloodhoundkopfes.
 |
Jahre später wurde ein Wurf dieses Paares an Lord Onslow
verkauft, der mit diesen Hunden seine Zucht verbesserte und
sie mit einigen französischen Exemplaren kreuzte.
Bald besaß
er 15 Paare, die zu den Stammeltern der besten Basset Hounds
wurden, die es heute gibt. |
1875 war die Rasse erstmals auf einer Ausstellung vertreten.
In den Vereinigten Staaten begann man sie 1883 zu züchten.
Zwei Jahre später erkannte der Kennel Club sie offiziell an.
1883 kam er nach
Amerika, wo er noch bis 1916 als fremde Rasse galt. 1957 wurde
der erste offiziell anerkannte Basset-Wurf in Deutschland
gezüchtet. Seitdem erfreut sich die Rasse hierzulande
wachsender Popularität.
|
Besonders beliebt ist
sie auch in Großbritannien und den USA. In den Siebzigern
verkam der Basset zum Modehund mit allen damit verbundenen
Nachteilen.
Das ist heute
Vergangenheit, mit dem Ergebnis, dass die Übertreibungen im
Körperbau etwas zurückgegangen sind. |
 |
|
|